Gnadenkapelle Strengen


Pfarrkirche

Die Pfarrkirche zum hl. Martin wir bereits im Jahre 1420 urkundlich erwähnt.

In den Jahren 1636/37 wurde die Kirche umgebaut und 1753-1755 barockisiert. Die Weihe erfolgte 1761 und 1892 wurde Strengen zur Pfarre erhoben. 1973-75 wurde im Westen eine Vorhalle und Empore nach den Plänen von Eduard Ladner angebaut.

Die Einrichtung stammt aus der Mitte des 19. Jh. und wurde wiederum 1975 verändert.
Die Deckenbilder wie Apostelkommunion oder Marienkrönung stammen von Johann Kärle (1874). Die Glasfenster wurden nach einem Entwurf von Norbert Strolz (1974) angefertigt. Im Chor befindet sich die barocke Schnitzgruppe “Irdische u. Himmlische Dreifaltigkeit (17. Jh.). Im Langhaus befinden sich u.a die barocken Konsolfiguren Hll. Petrus, Florian und Veit (ehem. Figuren vom Hochaltar um 1755 von J.G. Witwer). Die Schnitzgruppe Mantelspende des hl. Martin stammt aus dem 17. Jh.!

Neben Leinwandbildern aus dem 19. Jh., dem barocken Vortragskreuz und der Orgel von Josef J. Siess (1866) gehört nach Meinung des Kunsthistorikers Erich Egg der “Heilige Wandel” (irdische und himmlische Dreifaltigkeit) zu den bedeutendsten Werken des süddeutschen Hochbarock. Schöpfer ist Andreas Thamasch (1639-1698) aus Paznaun.

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