Gnadenkapelle Strengen


Maria-Hilf Gnadenkapelle

Im Jahr 1702 wurde erstmals über eine Kapelle in der Klaus berichtet.

Die von Kaiser Josef II um 1785 errichtete Straße durch das Stanzertal wurde zwischen 1822 und 1824 erweitert. Im Zuge dieser Arbeiten befand der Bauherr, dass die genannte Kapelle ein Hindernis darstellt und daher weichen müsse. Es wird weiter erzählt, dass dieser Ingenieur die Kapelle betrat und nach Verlassen derselben, plötzlich – und für alle unverständlich – gänzlich seine Meinung geändert hätte und somit befahl: Die Kapelle bleibt, wo sie ist!

1869 wurde die Kapelle von Bürgermeister Johann Ladner umgebaut und erweitert. Das Gnadenbild befand sich zu dieser Zeit bereits in der Kapelle. Es ist eine Nachbildung des Marienbildes vom Dom in St. Jakob, wobei sein Ursprung nicht genau zu ergründen ist. Es wird erzählt, dass sich dieses Bild früher in einem Haus auf dem Dachboden befunden haben soll.

1954 musste die dann doch dem Straßenbau weichen. Als neuer Standort wurde ein ruhiger Platz oberhalb des Weilers Klaus gewählt. Dort errichtete man die heute bekannte Gnadenkapelle Maria-Hilf nach den Plänen von Ing. Albert Bermoser. Im August 1957 erfolgte die feierliche Übergabe des Gnadenbildes.

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