Gnadenkapelle Strengen


Der Begriff „Gender Mainstreaming“

Gewandeltes Verständnis

Gender Mainstreaming ist in aller Munde. Viele können sich nur wenig darunter vorstellen, andere wiederum fragen sich, was denn dieser Begriff wirklich bedeutet. Seit einigen Jahren tauchen in den Medien immer öfter die Wörter „Gender“ oder „Gender Mainstreaming“ auf. Der Begriff Gender leitet sich vom lateinischen Wort Genus ab, ein Begriff, der vor allem für das grammatische Geschlecht verwendet wird. Während der Begriff der Sexualität das biologische, von der Natur gegebene Geschlecht meint, soll der Begriff Gender das sogenannte „gesellschaftliche“ Geschlecht bezeichnen. So versucht man unter dem Deckmantel der Gleichstellungspolitik die Geschlechtsidentität aufzulösen. Im Mittelpunkt steht die Behauptung, dass es zum Freiheitsrecht des Menschen gehört, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung zu wählen, ob er Mann oder Frau, homo-, hetero oder transsexuell sein will. Obwohl diese Ansicht in Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie, Neurologie und Psychologie über die natürliche Geschlechtsdifferenz von Mann und Frau steht, soll uns nun wirklich ausgetrieben werden, was schon viele Jahrtausende tief im Menschen verankert ist: die Gewohnheit, Männer und Frauen zu unterscheiden. Was viele im gläubigen Volk bis heute nicht verstehen können, taucht nun immer mehr als ein neues Menschenbild auf, d.h. ein gewandeltes Verständnis von „Geschlecht“, wo jede sexuelle Orientierung gleichwertig ist (auch Pädopholie) und als solche von der Gesellschaft akzeptiert werden muss!!! Philosophischer Hintergrund dieser Ideologie ist der Relativismus. Die hauptsächlich wirtschaftliche Ausrichtung dieser Perversion, die aus dem Feminismus entspringt und von UNO und EU mit aller Macht durchgesetzt wird, wird durch die Krippenerziehung der Kinder frühestmöglich vorbereitet und vollzogen.

 

Verbindliche Zielvorgabe

Gleichsam unbedeutend ist das biologische Geschlecht, also die Tatsache, dass der Mensch von Gott als Mann und Frau geschaffen wurde. Die Unterscheidung von Mann und Frau wird als eine Erfindung der „heterosexuellen Herrschaftsstrukturen“, als ein soziales Konstrukt gesehen, da jedes Geschlechterverhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei. Genitale Unterschiede zwischen Mann und Frau seien kulturell nicht mehr von Bedeutung. Emanzipieren müsse sich der Mensch von der Natur, und zur Freiheit eines jeden Menschen gehöre es, seine sexuelle Identität unabhängig von seinem biologischen Geschlecht zu wählen und auszuleben. Gender Mainstreaming zielt letztendlich auf die Zerstörung der Familie, die die Keimzelle der Gesellschaft ist. Die Familie beruht auf der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe, sowie auf der Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder als Vater und Mutter zu verantwortungsvollen und leistungsfähigen Menschen zu erziehen. Die Gender Ideologie richtet sich sowohl gegen die Frau, weil sie das feministische Frauenbild tendenziell Mann sein zu wollen durchzusetzen versucht, und die Mutter materiell und ideell entwertet, wie auch gegen den Mann, eil sie Frauen systematisch bevorzugt und den Mann verweiblichen will. Verwunderlich bleibt, dass diese verbindliche Zielvorgabe des Gender- Menschen nie von einem Parlament beschlossen wurde, vielmehr wird sie ganz „verschwiegen“ vorangetrieben. Wer dagegen seine Stimme erhebt, wird schamlos angegriffen und ausgegrenzt.
 
Weitere Berichte über Gender folgen.
 
Im Gebet verbunden, euer Pfr. Georg

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